Meine Stimme für Stuttgart Kommunalwahl 26. Mai 2019Stadt Stuttgart

Erstwähler

Eltern als Vorbild

Für Politik hat sich Charlotte Handwerk schon immer interessiert, seit einiger Zeit auch für Geschichte. Die 16-jährige Schülerin der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe ist Erstwählerin. Sie freut sich drauf, am 26. Mai dieses Jahres bei der Kommunalwahl mitbestimmen zu können. Nicht, weil es sich erwachsen anfühlt. Sondern weil sie mit voller Überzeugung wählen geht. „Natürlich ist es aufregend, zusammen mit den ‚Großen‘ ins Wahllokal zu gehen. Aber mir geht es darum, aktiv zu sein und etwas zu erreichen“, sagt die engagierte Schülerin.

Diese Einstellung kommt nicht von ungefähr. Ihre Eltern sind ihre Vorbilder. Über sie hat sie schon früh gelernt, sich einzumischen. Dass man etwas tun muss, wenn man es schöner haben will. Das hat sie geprägt und darauf ist sie auch stolz.

Charlotte Handwerk hat hohe Ansprüche an die Gesellschaft und an sich selbst. So verhält sie sich bewusst sozial und achtet auf die Umwelt. „Ich fahre mit Bus und Bahn, laufe viel, verzichte auf To-go-Becher und auf Plastikverpackungen beim Einkauf und nehme meine Brotdose mit in die Schule“, zählt sie auf. An der Schule ist sie in mehreren Projektgruppen engagiert.

Wählen zu gehen, steht für sie außer Frage. „Nur motzen und dann aber nichts tun, bringt nichts“, sagt sie. Wenn einem sich die Gelegenheit bietet, etwas zu verändern, mitzubestimmen, dann muss man diese ihrer Ansicht nach auch nutzen. „Wer so eine Chance nicht wahrnimmt, braucht sich hinterher auch nicht zu beschweren“, so die Schülerin. Erstwählerinnen und Erstwählern legt sie ans Herz, sich zu informieren. „Dann kann man auch aus Überzeugung wählen“, sagt sie.

 

Meine Stimme für Stuttgart Kommunalwahl 26. Mai 2019